Aktuelles

Kräuterbüschel Verkauf


Fleißige Hände haben für Maria Himmelfahrt zahlreiche Kräuter eingesammelt und anschließend gebunden. Diese wurden dann im Gottesdienst geweiht und anschließend zu Gunsten der Kirchenrenovierung verkauft. Hierbei konnte der stattliche Betrag von 231,- Euro erwirtschaftet werden.

Vielen Dank allen Helferinnen und Spendern.


Mitgliederversammlung des KDFB - Zweigvereins Markelsheim



 

Zahlreiche Frauen, des katholischen deutschen Frauenbundes Markelsheim, sind der Einladung der Vereinsvorsitzenden Monika Kühlwein zur 64. Mitgliederversammlung gefolgt.

Mit einem Frühlingsgruß von Heinrich Heine eröffnete die Vorsitzende den Abend.

In dankbarer Erinnerung an die verstorbenen Mitglieder wurde zu Beginn der Veranstaltung eine Denkminute eingelegt.

Rückblickend erinnerte Monika Kühlwein an einige Prograrmm-Highlights aus dem vergangenen Jahr, wie dem tollen Frauenfasching „Im Reich der Märchen„ , dem „Tag der Diakonin“ am 29. April, einer Weinbergwanderung mit Mitgliederwerbung und einem Entspannungsabend mit Miriam Schneider. Erfreut teilte die Vorsitzende mit, dass fünf neue Mitglieder für den Verein gewonnen werden konnten und sich wieder einige Frauen gefunden haben die bereit sind kranke Mitglieder in Markelsheim und Bad Mergentheim zu besuchen.

Im Anschluss ging sie auf die vielen Aufgaben des Vereins im örtlichen Gemeindeleben ein und bedankte sich bei allen Frauen die immer wieder verschiedenste Dienste übernehmen.  Das Frauenfrühstück, welches  von einigen Frauen, unter Regie von Schwester Katharina vorbereitet wird, erfreut sich großer Beliebtheit und hat sich mittlerweile seinen festen Platz im Veranstaltungskalender erobert. 

Dank galt den Damen die regelmäßig die Bergkirche reinigen, den Bildstock im Weinberg pflegen, Rosenkranz beten, Schwimm- und Gymnastikabende abhalten, allen Frauen die Geburtstagsbesuche übernehmen, die Programme und Zeitschriften austragen und  all den Damen der Fahnenabordnung bei Festlichkeiten und Beerdigungen. Für die Seniorenarbeit ging der Dank an Marta Kimmelmann und Ihr Team, die jedes Jahr ein ansprechendes Programm mit Vorträgen, Ausflügen, Andachten und Krankensalbung zusammen stellen.

 

 

 

Schriftführerin Anja Sonntag-Schurk berichtete über die zahlreichen Aktivitäten im vergangen Jahr.

Neben der wöchentlichen Frauen-, Senioren- und Wassergymnastik wurden den Mitgliedern zahlreiche Einzelveranstaltungen angeboten. Die Angebotspalette reichte von Halb-  und  Ganztages-Aufsflügen, Frauenfrühstück, verschiedene Vorträge, Sonnenaufgangswanderung, Rorate-Messe, Türkränze binden, Erste-Hilfe-Kurs, Fahrradtour, Besuch des Musical „Tarzan“, einer Ortswanderung mit Gästeführer Heinz Bauer, sowie eines Kaffee-Nachmittags.

Nach wie vor ist das jährliche Weinfest mit der Bewirtung des Kaffee- und Käsestandes  die größte Herausforderung des Vereins.

 

Der kath. Frauenbund Markelsheim zählt aktuell 200 Mitglieder,  berichtete  Doris Braun, die anschließend ihren  Kassenbericht vorstellte.

Die Kassenprüferin Helga Engel bestätigte Frau Braun eine einwandfreie Kassenführung und so konnte die Entlastung des Vorstandes durch Bezirksvorsitzende die „Geistige Beirätin“ Schwester Katharina vorgenommen werden.

 

Eine besondere Ehrung konnte an diesem Abend Beate Olkus-Hofmann entgegennehmen.

Für  30 Jahre Mitgliedschaft, davon zwölf Jahre als Vorsitzende des Vereins, überreichte ihr die Bezirksvorsitzenden Claudia Kemmer die goldene Vereinsnadel.

 

Weitere Mitglieder wurden ebenfalls für ihre langjährige Treue um Verein geehrt.

 

Für 25 Jahre: Hepp Margit, Thomas Luise, Herrmann Elfriede, Lochner Martina, Lehr Barbara, Lehr Conny.

Für 30 Jahre: Pollich Monika, Fischer Gertrud, Wellm Maria, Eidel Edith, Roth Hedwig, Gundling Magda, Hillenmeyer Gertrud, Tippl Hedwig, Leiser Klara, Reisenwedel Amanda, Lochner Jolanda, Braun Ursula, Eich Doris, Kleinschnitz Maria, Gundermann Erika, Engelhardt Gertrud.  

Für 35 Jahre: Weiss Maria, Haupt Helga

Für 40 Jahre: Herrmann Lydia, Wittmann Hilde, Rögner Roswitha, Staudt Anna

Für 45 Jahre: Hofmann Ilse, Kimmelmann Resi, Gundling Elisabeth, Daiber Lydia, Ottmann Margot

 

Bei einer Bildpräsentation mit Fotos aus dem Vereinsleben, vorbereitet von Beate Olkus-Hofmann und einen kleinen Imbiss, fand dieser Abend einen geselligen Ausklang.

 

 


Viele Spendengelder sind nötig





 

Markelsheim. In wenigen Wochen ist es soweit. Dann wird die St. Kiliansgemeinde Markelsheim  in den - unter der Kirche liegenden, Pfarrsaal umziehen  um dort für die nächsten Monate ihre Gottesdienste abzuhalten. Zahlreiche Mitglieder der Kirchengemeinde sind der Einladung zur Gemeindeversammlung ins kath. Gemeindehaus am Freitag dem 18. April gefolgt, um sich über die bevorstehende Innenrenovierung  ihrer Kirche zu informieren. „Wou – ich heiße zwar nicht Pater Basil, freue mich aber riesig über soviel Interesse“ so Dekan Ulrich Skobowsky, zur Begrüßung im voll besetztem Gemeindehaus.

„Franziscus – siehst Du nicht wie meine Kirche zerfällt?“ Mit einem Impuls über die Berufung des hl. Franz von Asissi, die Kirche wieder aufzubauen fand Schwester Katharina die passenden Worte für den Aufbruch und Neuanfang der Kirchengemeinde – und das in zweifacher Hinsicht.

Nach der Kirchengemeinderatswahl im März, wurden nun die ausscheidenden Mitglieder verabschiedet und die neu Gewählten von Dekan Skobowsky recht herzlich begrüßt. Dank galt Allen die sich die letzten fünf Jahre mit viel Engagement und Herzblut für die Kirchengemeinde ehrenamtlich einsetzten, sowie den Mitgliedern im neuen Gremium, für ihre Bereitschaft die zahlreichen Herausforderungen, einer Kirche im Umbruch, für die nächsten Jahre zu begleiten.

Die erarbeiteten Schwerpunkte – welche sich der junge Rat für seine Amtszeit setzt, wurden der Gemeinde vorgestellt, und - um rege Mithilfe und Unterstützung in den einzelnen Ausschuss-Gremien geworben.

Großes Interesse fand dann die Präsentation der neuen Pläne für die Innenrenovierung des Kirchenschiffes. Unter dem Aspekt zukunftsfähig und unterhaltbar für die nächste Generation, wurde der Kirchenraum mit viel Respekt und unter Achtung des vorhandenen Baustils, vom Architekturbüro Vix, aus Niederstetten, neu gestaltet. Verschiedene bewegliche Glasabtrennungen sorgen für die Gliederung des Gotteshauses in eine Werktag- bzw. Andachtskapelle, dem Hauptschiff sowie einem Begegnungs- und Meditationsraumes – welche bei großen Kirchenfesten dem Hauptschiff wieder zugeschaltet werden können. Ein Foyer im abgetrennten Eingangsbereich lädt nach den Gottesdiensten zur Begegnung auch bei schlechtem Wetter ein. Ihm gliedern sich zukünftig sanitäre Anlagen, Stuhllager und ein Abstellraum an. Der Aufgang zur Empore wird ins innere des Kirchenschiffs verlegt, statt den bisherigen Beichtstühlen entsteht eine Beichtzimmer, welches über den sakralen Bereich erschlossen wird. Die alte Kanzel wird wieder aktiviert und ein neuer Altar – weit in den Kirchenraum vorgezogen – mit mehr Nähe zur Gemeinde soll künftig für eine neue Qualität der Gottesdienste sorgen.  Der Taufstein der sich bisher im hinteren Teil der Kirche befindet erhält mit seinem neuen Platz auf der ersten Ebene im Altarraum seine ursprüngliche Bestimmung wieder zurück und kann somit bei zukünftigen Taufen wieder eingesetzt werden.

 

Dankbar zeigt sich Dekan Skobowsky, dass die Diözese Rottenburg die Gelder für die komplette Sanierung der Kirche sofort zur Verfügung stellt und somit die Bauabschnitte zwei bis vier ohne Wartezeit durchgeführt werden können.

Trotz dieser Zuweisung muss die Kirchengemeinde für die Renovierungsarbeiten den stolzen Betrag von hundertfünfzigtausend Euro durch Spenden und Eigenleistungen erwirtschaften. Ein Blick auf die aufgestellte Spendensäule, die einen aktuellen Spendenstand von fünfzehntausend Euro zählt, zeigt, dass die Gemeinde weiterhin auf viele Spenden angewiesen ist. Hinzu kommen weitere achtzigtausend Euro für die bevorstehende Orgelsanierung im Anschluss der Renovierung.

 

Ein letzter Gottesdienst mit Verabschiedung des alten Kirchengebäudes findet am Dienstag den 5. Mai 2015 um 17.30 Uhr statt, bevor dann am darauffolgenden Tag die Kirche ausge-räumt wird.  Bereits im Sommer 2015 kann der gesicherte Kirchturm saniert werden. Die Innenrenovierung wird sich laut Architekt Berger bis Januar/Februar 2016 hinziehen. Im Frühjahr 2016  wird dann die gesamte Maßnahme mit der Neugestaltung der Außenanlage und einer großzügigen Rampe für Rollstuhlfahrer zum Hauptportal abgeschlossen.

 

Im Anschluss stellten sich Dekan Ulrich Skobowsky sowie Herr Berger den zahlreichen Fragen der Gemeindemitglieder, zeigt dies doch wie wichtig den Markelsheimern ihre St. Kilianskirche ist.



Ehrenamtliche Kassiererin Veronica Coomson, Geschäftsführer von JADCAWACS, Matthew Brains Kudo, Resi Bokmeier, Monika Kühlwein, Vorsitzende des KDFB Markelsheim

Begegnung mit Verantwortlichen der Spar- und Kreditgenossenschaft JADCAWACS aus Ghana.

MARKELSHEIM. Über 40, überwiegend weibliche Besucher nahmen am Sonntagabend die Einladung des kath. Frauenbundes Markelsheim an, um sich über das Genossenschafts-Projekt in der Diözese Jasikan zu informieren.

Monika Kühlwein, Vorsitzende des örtlichen Frauenbundes erläuterte den afrikanischen Gästen, nach einer kurzen Begrüßung, die vielfältigen Aufgaben und Dienste die der Frauenbund in der Gemeinde und darüber hinaus übernimmt. Nach einer Bildpräsentation über die Aktivitäten aus einem Jahr Vereinsleben übergab Sie das Wort an Matthew Brains Kudo, Geschäftsführer der Spar- und Kreditgenossenschaft JADCAWACS und seiner ehrenamtlichen Mitarbeiterin Veronica Coomson.

Resi Bokmeier, jahrelang als Entwicklungshelferin in der Diözese Jasikan tätig, fungierte an diesem Abend als Dolmetscherin.  

Die große Armut, in der viele Frauen in Ghana leben, gab den Anstoß. Diesen Frauen sollte eine Perspektive gegeben werden. Initiator für das Projekt war Pfarrer Simon, welcher in Deutschland studierte und durch die Partnerschaft der Kirchengemeinde Markelsheim mit der Gemeinde Teteman, in der Diözese Jasikan/Ghana, kein Unbekannter in Markelsheim ist.

Mit dem kath. Frauenbund in Ghana fand Pfarrer Simon eine geeignete Vereinigung für sein Vorhaben.

Das erklärte Ziel: Die Unterstützung von Frauen des kath. Frauenbundes, gegen den Kampf der unmenschlichen Armut.

Mit finanziellen Mitteln der Weltkirche, der Aktion Hoffnung und des KDFB wurde der Grundstein für eine Spar- und Kreditgenossenschaft gelegt.

Wer Mitglied der Genossenschaft werden will, muss auch Mitglied im Frauenbund sein.

Alle Mitglieder verpflichten sich regelmäßig einen kleinen Betrag zu sparen und bei der

Genossenschaft anzulegen. Dafür verpflichtet sich die Genossenschaft Frauen kleine Kredite als Starthilfe für eine eigene Existenz zu geben. So unterstützt das Projekt überwiegend den Anbau von landwirtschaftlichen Erzeugnissen, das Herstellen und Handeln mit Stoffen und Textilien sowie handwerkliche Arbeiten. Es werden aber in Notsituationen auch Kredite  für teure Operationen oder Schulausbildungen der Kinder ausgegeben.

Trotz, der extrem hohen Zinsen von aktuell 24 %, welche die Frauen für einen Kredit bezahlen müssen, werden 85 % der ausgegebenen Gelder wieder zurückgezahlt. Nach fast einem Jahr Vorbereitung wurde die Genossenschaft 2005 gegründet. Bis heute wurden insgesamt Kredite im Gesamtwert von ca. 70 000 € ausgegeben. Noch ist die Genossenschaft auf Spenden von außen angewiesen. Mittlerweile ist sie aber registriert und von der Regierung in Ghana offiziell anerkannt. Nach Erklärung von Matthew Brains Kudo – der übrigens Wirtschaft und Finanzen studiert hat, braucht  das Projekt noch zwei, drei Jahre  bis es sich eigenständig trägt.

Das Interesse der Veranstaltungsbesucher war sehr groß. So mussten nach dem Vortrag noch zahlreiche Fragen zur Genossenschaft, aber auch viele Fragen zur Stellung der afrikanischen Frau in der Gesellschaft und Familie, beantwortet werden.

Am Ende des sehr informativen Abends konnte Matthew Brains Kudo als Geschäftsführer der Spar- und Kreditgenossenschaft aus den Händen von Monika Kühlwein stolze 664,- Euro für das Projekt in Empfang nehmen, welche im laufe des Abends von den Besuchern gespendet wurden. Sichtlich überwältigt vor Glück waren Matthew und Veronica, als sich dann, nach der Veranstaltung, auch noch ein Besucher bereit erklärte, ein dringend benötigtes Laptop für die Organisation zu spenden.

Mit einer Betriebsführung in der Weingärtnergenossenschaft und einer Planwagenfahrt in die  Weinberge endete am Montag für die afrikanischen Gäste der zweitätige Besuch in Markelsheim.

                                                                  Karin Imhof für den KDFB Zeigverein Markelsheim                


Notfall-Hilfsdienst

Liebe Markelsheimer,

nach dem der Flyer „Hilfe in Trauer und Not“ fertig gestellt und veröffentlicht wurde, starten wir ein weiteres Projekt – dem „Notfall-Hilfsdienst“.

Auch hier möchten wir unserer Gemeinde eine erste Hilfestellung in schweren Lebenssituationen anbieten.

Wir brauchen Ihre Mithilfe.

Zeigen Sie Solidarität  mit Ihren Mitmenschen und tragen Sie sich in die nachstehende Liste ein.

Vielen Dank.

Ihr Kirchengemeinderat

Liste der Dienste